Viola: Geraldine Walther
Violoncello: András Fejér
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7. Konzert am 7. Mai 2012
Franz Schubert
Quartettsatz D 703
Leo Janáek
Streichquartett Nr. 2 („Intime Briefe“)
Ludwig van Beethoven
Streichquartett cis-moll op. 131
„Es gibt heutzutage einfach kein anderes Quartett, das dem Takács das Wasser reichen kann.“
The Guardian, November 2009.
Das Takács Quartet wurde 1975 von den damaligen Studenten Gabor Takács-Nagy, Károly Schranz, Gabor Ormai und András Fejér an der Franz Liszt-Akademie in Budapest gegründet. Erste internationale Aufmerksamkeit erlangte es 1977 mit dem ersten Preis und dem Kritikerpreis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Evian (Frankreich). Durch weitere Preise bei den Streichquartett-Wettbewerben in Budapest, Bratislava und Portsmouth wurde das Ensemble schnell bekannt. 1993 trat Edward Dusinberre dem Quartett bei, 2005 ersetzte Geraldine Walther ihren Vorgänger an der Bratsche.
Vom Präsidenten der Republik Ungarn wurde den Mitgliedern des Ensembles 2001 das Ritterkreuz für außerordentliche Verdienste im Bereich der Kunst verliehen. Heute als eines der weltweit führenden Streichquartette anerkannt, zeichnet sich das Takács Quartet durch seine Fähigkeit aus, vier ausgeprägte, ausdrucksstarke musikalische Persönlichkeiten zu einem Ensemblespiel zu verschmelzen, das fesselnde, homogene Interpretationen zu gestalten vermag. Über seine Schubert-CD schrieb das Gramophone Magazine: „Das Takács Quartet schafft es, einen glauben zu machen, dass es keine andere Möglichkeit der Interpretation gibt als diese, und sie haben eine Kraft, gängige Vorurteile umzustoßen, die nur den größten Musikern vorbehalten ist.“
Das Quartett hat zahlreiche CD’s veröffentlicht mit Werken u. a. von Borodin, Brahms, Chausson, Dvoák, Haydn, Mozart, Schubert und Smetana. Für seine Aufnahme der sechs Bartók-Quartette erhielt das Quartett 1998 den Gramophone Award und 1999 eine Grammy-Nominierung. Außerdem hat das Ensemble Beethovens gesamte Streichquartette eingespielt und erhielt dafür u. a. einen Grammy, den Disc of the Year und den Chamber Award des BBC Music Magazines, zwei Gramophone Awards, drei Japanese Record Academy Awards und den Chamber Music of America Award erhalten. Das Fono Forum schrieb über diese Aufnahmen: „Beim Takács Quartet ist der Beethoven-Klang des neuen Jahrtausends zu hören.“
Das Quartett ist berühmt für seine innovativen Programme u. a. mit dem Schauspieler und Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman und dem großen amerikanischen Dichter und Essayisten Robert Pinsky.
An der Universität von Colorado hat das Takács Quartet maßgeblich an der Entwicklung eines Streicher-Programms mit besonderem Schwerpunkt auf Kammermusik mitgewirkt. Die Lehrtätigkeit des Quartetts führt es auch in seinen Residencies bei den Sommer-Musikfestivals in Aspen und Santa Barbara fort, zudem ist es Visiting Quartet an der Guildhall School of Music and Drama in London.
| Donnerstag | 07. 06. 2012 | » Karten |